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Die Rädersuche war langwierig. Beim Kauf der db2 waren die alten Bremboräder an der Bimota. Die gefielen mir aber gar nicht. Ich wollte unbedingt die Antera Felgen mit ihrem außergewöhlichen Design, so wie sie bei einigen Bimota's verbaut waren.
Irgendwann tat sich die Möglichkeit auf einen gebrauchten, gut erhaltenen Satz zu kaufen. Jedoch stellte ich im nachhinein fest, daß die Lagerdurchmesser verändert wurden und meine Achsen nicht mehr passten. Nach langem suchen fand ich bei Bimota Graf Hilfe und er konnte mir die Räder auf meinen Achsdurchmesser umrüsten, eine neue Vorderradachse drehen und für die hintere Antera Felge sogar einen Kettenradträger auftreiben.
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Bei der db2 ist normalerweise eine 41 oder 43 mm konventionelle Gabel verbaut. Bei meiner gebrauchten Bimota war jedoch eine White Power Upside Down Gabel eingebaut. Da mir die Brücken überhaupt nicht gefallen haben und ich lieber eine konventionelle Gabel wollte sucht ich eine Paioli Gabel, so wie sie damals verbaut wurden.
Jedoch gefiel es mir überhaupt nicht eine windige 41 mm Gabel zu verbauen und fand nach langem Suchen eine 46 mm Paioli Gabel, Zustand neu und voll einstellbar (Zug- und Druckstufe) und ohne angegossenen Bremszangenhalter. Paioli schien diese Gabel für die Bimota Modelle gebaut zu haben, da das Bimota Logo im gegossen Gabelfuß enthalten ist, jedoch in keinem Modell wurde sie eingesetzt.
Beim Öhlins Federbein bleibt erst mal alles beim Alten, bei meiner ersten und bisher einzigen Testfahrt schien es ganz gut zu funktionieren, jedoch wird es irgendwann in der Zukunft in diesem Bereich eine Veränderung geben. Denn es ist viel zu schwer ...
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Am Rahmen selbst wurden keine Veränderungen getroffen. Zur Zeit soll er erstmal im original erhalten bleiben.
Der vordere Hilfsrahmen musste jedoch neu angefertigt werden, dieser ist zugleich Scheinwerfer-, Instrumenten- und Verkleidungshalter.
Auch die Motorachsen habe ich neu machen lassen. Die vergammelten Stahlteile wollte ich nicht mehr verbauen und so wurden ein paar schöne Titanachsen mit Alu-Muttern hergestellt.
Zuerst hatte ich eine vdue Gabelbrücke besorgt, jedoch später konnte ich noch eine neue Brücke von der sb6 auftreiben, da diese das Zündschloss mittig hat und mir dadurch optisch besser gefällt.
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Der Motor wurde komplett zerlegt, alle Komponenten vermessen und überlegt wie viel man investiert und neu verbaut.
Heraus kam dann:
- Motorgehäuse komplett gestrahlt
- Nockenwelle bearbeitet
- erleichteter Schwung
- neue Ventile
- neue Titan-Pleuel
- neue Zylinder mit 960 ccm (org. 900 ccm)
- passend dazu wurden neue Schmiedekolben angefertigt
- Zylinder auf Doppelzündung umgerüstet
- alle Lager neu
- 41 Keihin Doppelflachschiebervergaser
- passend dazu neue Ansaugrohre und Veränderung der Vergaseranbringung
- gefräste Zahnriemenräder von STM
- andere Befestigung für den Ölkühler
- Stahlflexleitungen für die Ölzufuhr
- Kupplungsgehäusedeckel ausgefräst
- Ventildeckel im Königswellenstil
- jede Verschraubung wurde in Titan- oder Alu-Schrauben von Poggipolini ausgetauscht
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